17. Juni 2021

Grosse Wohngefühle auf kleinem Raum

Die Wohnbedürfnisse sind im Wandel. Die Zahl der Einzelpersonenhaushalte steigt. Und es entspricht dem Zeitgeist, fürs eigene Wohnglück weniger Fläche zu beanspruchen – ohne bei der Qualität oder beim Komfort Abstriche zu machen. Wohnformen wie Mikroapartments und Tiny Houses liegen im Trend.

Weniger ist mehr. Das zumindest würden wohl jene Menschen unterschreiben, die sich für ein Leben auf kleinem Raum entschieden und in einem Mikroapartment oder Tiny House ihr Wohnideal gefunden haben. Was auf ersten Blick nach Verzicht und Einschränkung aussehen mag, kann – je nach persönlichem Wohnbedürfnis – verschiedene Vorteile bieten.

Immer mehr Kleinhaushalte
In der Schweiz gibt es immer mehr Einpersonenhaushalte. Verantwortlich dafür sind gesellschaftliche Veränderungen: Mit der steigenden Lebenserwartung nimmt auch die Anzahl älterer, verwitweter und alleinlebender Personen zu. Gleichzeitig investieren jüngere Menschen mehr Zeit für ihre Ausbildung, bleiben länger ortsungebunden und warten mit der Familiengründung länger zu. Entsprechend wächst auch der Bedarf an Kleinwohnungen. Für die genannten Gruppen – ob alt oder jung – stellen Mikroapartments eine spannende Wohnform dar. Ohne Einbussen bei der Qualität oder beim Komfort bieten sie auf etwa 30 bis 40 Quadratmetern Raum zum Wohnen, Arbeiten, Kochen oder Schlafen. Je nach Konzept kann man mit verschiebbaren Raummodulen auf Knopfdruck genügend Raum für die jeweils gewünschte Nutzung schaffen. Mikroapartments können mit diversen Pluspunkten aufwarten: Sie liegen oft an zentralen Lagen in Städten, wegen der kleinen Fläche ist die Miete tiefer als für eine grössere Wohnungen, und die Reinigung ist rascher erledigt. Schliesslich: Wegen des beschränkten Platzes fokussiert man als Bewohnerin oder Bewohner eines Mikroapartments automatisch auf das, was einem beim Wohnen wichtig ist – und kann überflüssigen Ballast abwerfen.

Homeoffice im Tiny House?
Auch wer sich für ein Leben in einem Kleinsthaus, einem sogenannten Tiny House, entscheidet, muss sich beim Wohnen auf das Wesentliche beschränken. Doch für Anhängerinnen und Anhänger dieser Wohnform auf rund 40 bis 50 Quadratmetern ist das häufig ebenfalls ein Pluspunkt und Ausdruck des persönlichen Lebensstils, bei dem Ökologie, Nachhaltigkeit und ein kleiner Ressourcenverbrauch wichtig sind. Tiny Houses sind zunehmend auch in der Schweiz anzutreffen, wobei eine einheitliche Definition fehlt, welche Häuser genau in diese Kategorie gehören. Manchmal stehen Tiny Houses sogar auf Rädern und sind mobil. Insgesamt haben Kleinsthäuser und -wohnungen durch die Pandemie an Attraktivität gewonnen, da sie gerade fürs Homeoffice oder als Zweitwohnsitz eine neue Arbeitsplatz- oder Wohnalternative bieten können.

Dank individueller Beratung zum passenden Objekt
«Wohnen ist eine höchst individuelle Angelegenheit», sagt der erfahrene Berner Immobilienmakler Thomas Graf. Die Ansprüche und Vorlieben sowie die Möglichkeiten, wie viel fürs eigene Wohnen ausgegeben werden kann und soll, seien von Mensch zu Mensch verschieden. «Deshalb ist individuelle, kompetente Beratung entscheidend, um die passende Wohnform und das richtige Objekt dafür zu finden», so Graf. Das starke Immobilienteam der thomasgraf ag berät Sie gerne bei allen Fragen rund um den Verkauf, Kauf oder die Miete von Liegenschaften.

Quellen und weitere Informationen:
Mikroapartments (Halter AG)
Mikroapartments (SRF)
Tiny Houses (SRF)

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