11. April 2019

Keinen «Salat» beim Hausverkauf!

Kostenlos die Eigentumswohnung oder das Eigenheim verkaufen? Was Online-Makler versprechen, geht in der Regel zulasten des Käufers, der die Vermittlungsprovision extra berappen muss. Für den Verkäufer schaut unter dem Strich nicht mehr heraus als beim persönlichen Makler, der erst noch mit individueller Beratung und spezifischen Marktkenntnissen punktet.

Wer im Supermarkt einen Salat kauft, kommt vermutlich nicht auf die Idee, dem Verkaufspersonal an der Kasse noch einen Extra-Beitrag an den Lohn zuzustecken. Doch genau dieser Mechanismus kommt bei vielen Online-Maklern zur Anwendung, die Liegenschaftsbesitzern einen kostenlosen Immobilienverkauf versprechen: Die Provision für den Online-Immobilienmakler hat nämlich in der Regel der Käufer zu berappen. Diese Entschädigung fällt zusätzlich zum Verkaufspreis an, welcher der Eigentümer für sein Objekt erzielt. Mit anderen Worten: Der Verkäufer erhält für seine Liegenschaft nicht mehr Geld, als wenn er einen persönlichen Makler mit dem Verkauf beauftragt. Denn der klassische Makler kalkuliert die Vermittlungsprovision bereits in Verkaufspreis ein und zieht sie vom Verkaufspreis ab, sofern das Geschäft von Erfolg gekrönt ist. Dies konsequent nach dem Grundsatz «Wer bestellt, der bezahlt.»

Individuelle Beratung durch den persönlichen Makler
Gegenüber den standardisierten Online-Tools wartet der persönliche Makler mit verschiedenen Pluspunkten auf: Mit spezifischen Marktkenntnissen, seinem Netzwerk, seiner Erfahrung sowie einer massgeschneiderten und zugleich unabhängigen Beratung kann er präzise auf die persönlichen Wünsche und Anforderungen des Auftraggebers eingehen. Diese Faktoren sind oft matchentscheidend, denn Immobiliengeschäfte sind komplex, was schon mit der Bewertung der Liegenschaft beginnt. Interessanterweise wird in Deutschland aktuell diskutiert, das erwähnte Prinzip «Wer bestellt, der bezahlt» beim Immobilienverkauf konsequent durchzusetzen. Im Maklergeschäft sollen demnach auch bei unseren Nachbarn klare Verhältnisse und kein «Salat» herrschen...

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