16. September 2021

Sich richtig zu Hause fühlen – auch in Küche und Bad

Selten haben wir intensiver gewohnt als in den letzten Monaten. Die eigenen vier Wände sind für viele auch zum Büro oder sogar zur Feriendestination geworden. Da gewinnen die Einrichtung und Ausstattung von Küche und Badezimmer noch einmal an Bedeutung. Ein kurzer Blick auf einige Trends.

«Die besten Partys finden immer in der Küche statt», lautet ein bekanntes Bonmot – doch das ist nur die halbe Wahrheit: Unterdessen ist die Küche mehr denn je zum Ort geworden, wo nebst Kochen und Genuss auch konzentriertes Arbeiten am Bildschirm angesagt ist – Homeoffice sei Dank…

Das neue Herz der Wohnung
Aktuelle Küchentrends reagieren auf dieses veränderte Nutzungsverhalten und sehen etwa zusätzliche, teilweise ausziehbare Arbeitsflächen mit Steckdose für den Laptop vor. Wohin die Reise in einer modernen Küche auch unabhängig vom Homeoffice geht, zeigen weitere Trends: Farblich stehen gedämpfte und matte Farben mit dezenter Leuchtkraft hoch im Kurs. Sie werden allenfalls mit Farbakzenten ergänzt und mit dunklen Holztönen oder verschiedenen Steintypen kombiniert, die Gemütlichkeit ausstrahlen. Ein ungebrochener Trend heisst Smart Kitchen: Die Küchengeräte sind immer stärker vernetzt und denken mit, beispielsweise wenn der Backofen selber vorhersagen kann, wann Fisch, Lasagne oder Kuchen fertig sein werden. Das Thema Hygiene hat noch einmal an Bedeutung gewonnen: Kühlschränke und Backöfen, die sich selbst reinigen, sind ebenso gefragt wie Geschirrspüler, die Bakterien verlässlich abtöten. Auch die Nachhaltigkeit wird beim Küchenausbau gross geschrieben – nicht nur was den Energieverbrauch bei den Geräten angeht. Wer eine neue Küche einbaut, setzt vermehrt auf Materialien, die langlebig, widerstandsfähig und möglichst natürlich sind.

Das Badezimmer als Wohlfühloase
Sich zuhause wohlzufühlen, ist wichtiger denn je. Mit dieser Entwicklung ist auch der Stellenwert des Badezimmers noch einmal gestiegen – als Oase der Ruhe und Entspannung. Auch im Bad ist Nachhaltigkeit angesagt: Zum Beispiel sorgen technisch hochwertige Heizkörper stets für die perfekte Wärme, und dies bei optimiertem Energieverbrauch. Oder Sparduschköpfe verbrauchen nur halb so viel Wasser – ohne Abstriche beim Komfort. Natürlichkeit ist auch bei den Böden angesagt: Im Trend liegen geölte Holzböden oder Fliesen mit Holzoptik. Wie die Küche wird auch das Bad smarter: Per App steuerbare Einstellungen für Wasser, Musik, Licht und Duft sorgen für Spa-Feeling beim Duschen. Dazu tragen grosszügige, offene und bodenebene Walk-in-Duschen ohne Tür bei. Zur Wohlfühlatmosphäre im Badezimmer gehört ebenso eine durchdachte Beleuchtung, die auf möglichst viel natürliches Licht und indirekte Lichtquellen setzt.

An den Wiederverkauf denken
«Bei der Auswahl und Ausstattung von Küche und Bad lohnt es sich, langfristig zu denken – das heisst, sich auch einen allfälligen späteren Verkauf der Liegenschaft vor Augen zu halten», weiss der erfahrene Berner Immobilienmakler Thomas Graf. Konkret bedeutet das: Ein Ausbau, der allzu ausgefallen oder trendy ist, kann sich als Nachteil erweisen. Oder umgekehrt formuliert: Wer auf zeitlose Farben und Designs und auf eine hohe Qualität der Materialien und Geräte setzt, verbessert damit die Marktfähigkeit der Liegenschaft. Das kompetente Team der thomasgraf ag berät Kundinnen und Kunden beim Erwerb von Wohneigentum auf Wunsch gerne auch zu Fragen des Innenausbaus.

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